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Heizstrahler

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Heizstrahler Ratgeber

Warme Terrasse - zufriedene Gäste

Das Beheizen der Außenbereiche stellt für viele Gastronomen eine besondere Herausforderung dar. Frierende Gäste sind unzufrieden und wollen schnell wieder nach Hause. Seit einigen Jahren bieten Heizstrahler eine bequeme Möglichkeit, die Sommersaison im Außenbereich von Hotels, Restaurants und Geschäften zu verlängern. Experten unterscheiden drei grundlegende Typen: Infrarot-Heizstrahler, Quarz-Heizstrahler und Gas-Heizstrahler.

Funktionsweise von Infrarot- und Quarz-Heizstrahlern

Infrarot-Heizstrahler sind so konzipiert, dass sie nicht nur die Umgebungsluft wärmen, sondern einen direkten Wärmefluss auf die Gäste richten – vergleichbar etwa mit der wärmenden Strahlung der Sonne. Zudem fällt bei Infrarotstrahlern ein langwieriges Vorheizen komplett weg - die Wärmezufuhr ist sofort verfügbar. Infrarot-Heizstrahler können sowohl im Außen- als auch im Innenbereich eingesetzt werden. Der Einsatz im Innenbereich lohnt sich vor allem dann, wenn Sie einzelne Bereiche nicht ständig beheizen wollen. Ein Nachteil von elektronischen Heizstrahlern liegt allerdings in der Abhängigkeit der Stromzufuhr und damit von einer Steckdose in der Nähe. Ähnliches gilt für Quarz-Heizstrahler, die ebenfalls auf die Infrarot-Technik zurückgreifen. Quarz-Heizstrahler bieten eine effektive Wärmeverteilung und gelten als preisgünstige, mobile Wärmespendeer für Innen- und Außenbereich, der praktisch die gesamte aufgenommene elektrische Energie in Wärme umwandelt. Heute finden Quarz-Heizstrahler keine große Verbreitung mehr, da sie mittlerweile größtenteils von effektiveren und moderneren Weiterentwicklungen abgelöst wurden.

Vorteile von Infrarot- und Quarzheizstrahlern im Überblick

Heizstrahler
  • Energiesparend und damit kostengünstig (je nach Strompreis und Leistung)
  • Kaum Wärmeverlust durch Wind- und Luftzufuhr
  • Emissionsfrei
  • Unmittelbare Wärmezufuhr ohne Vorheizen
  • Ideal für Terrasse oder Außenbereich
  • Leichter Transport, da keine schweren Bauteile
  • Geräusch- und geruchlos
  • Einfach bedienbar
  • Kundenfreundlich durch Wärmen von bspw. Raucherbereichen im Freien

Tipps für den Gebrauch von Infrarot- und Quarz-Heizstrahlern

Hier einige Tipps, worauf man bei der Verwendung achten sollte.

  • Es gibt Heizstrahler die bei Wind und Wetter im Freien aufgestellt werden können, Ihr Gehäuse sollte daher aus wetterfestem Aluminium und Spritzwasser geschützt sein (Prüfzeichen TÜV-GS).
  • Nutzen Sie für den Außenbereich nicht zugelassene Geräte auch nicht unter freiem Himmel, da eindringende Feuchtigkeit zu Kurzschlüssen und Bränden führen kann.
  • Achten Sie beim Kauf des Gerätes auf eine "Auto-Off" Funktion, die das Gerät beim Umkippen automatisch ausschaltet.
  • Decken Sie ihren Heizstrahler während des Betriebs nicht mit Decken ab, damit es nicht zu einem Brand kommt.

Funktionsweise von Gas-Heizstrahlern

Gas-Heizstrahler werden oft für eine ungerichtete, großräumige Erwärmung eingesetzt. Die Geräte haben in der Regel eine hohe Wärmeleistung, benötigen dafür jedoch nur verhältnismäßig kurze Aufheizzeiten. Als Brennstoff dient Gas-Heizstrahlern Flüssiggas, meist aus einer Mischung aus Butan- und Propangas. Die Abgase der Geräte lassen sich allerdings nicht vollständig vermeiden. So entstehen während des Verbrennungsvorgangs unter anderem giftige Gase, wie beispielsweise Kohlenstoffmonoxid. Deshalb sollten Gas-Heizstrahler nicht in geschlossenen Räumen genutzt werden.

Vorteile von Gas-Heizstrahlern im Überblick

Heizstrahler
  • Einfache Montage
  • Regelbare Gaszufuhr
  • Mobil, da unabhängig von Steckdosen
  • Hohe Wärmeleistung dank leistungsstarker Brenner
  • Leichter Austausch der Gasflaschen
  • Integrierte Abschaltautomatik sorgt für hohe Sicherheit

Tipps für den Gebrauch von Gas-Heizstrahlern

Trotz der zuverlässigen Wärme und Flexibilität der Strahler, bringt der Gas-Heizstrahler auch Nachteile für die Umwelt mit sich. Dies liegt am hohen CO2-Ausstoß, inzwischen werden jedoch bereits Öko-Modelle angeboten.

  • Achten Sie darauf, dass Sie den Wärmespender nicht in geschlossenen Räumen verwenden, da in diesem Fall Vergiftungsgefahr besteht.
  • Lassen Sie Ihren Gasheizstrahler regelmäßig vom TÜV prüfen, um Gasaustritt zu vermeiden. Empfehlenswert ist ein Zeitraum von vier bis sechs Jahren.
  • Zünden Sie den Gasheizstrahler niemals an, wenn ungewöhnliche Gerüche oder Zischgeräusche von ihm ausgehen.
  • Achten Sie darauf, dass sich niemand beim Anzünden vor dem Heizstrahler befindet, da es zu Stichflammen kommen kann.
  • Schalten Sie Ihren Gasheizstrahler aus, wenn niemand in der Nähe ist, um Gas zu sparen.

Infrarot-Heizstrahler und Gas-Heizstrahler im Vergleich

Gas-Heizstrahler geben ihre Wärme an die Umgebungsluft ab, im Gegensatz zu den meisten Infrarot-Heizstrahlern, die ihre Wärme gerichtet abgeben. Mit einem Gas-Heizstrahler sind sie unabhängig von Steckdosen, so dass Sie das Gerät an jeder gewünschten Stelle platzieren können - gerade im Freien ein großer Vorteil! Ein klarer Minus-Punkt von Gas-Heizstrahlern ist, dass Sie den Gasbehälter von Zeit zu Zeit ersetzen müssen. Bei einem Infrarot-Heizstrahler müssen Sie solche Ausfälle nicht befürchten, dafür kommen für die gleiche Wärmeleistung in der Regel höhere Kosten auf Sie zu. Für Betriebe mit Außengastronomie liegen die Vorteile aller Heizstrahler darin, dass Gäste bei kühlerem Wetter sowie in den frischeren Abend- und Nachtstunden länger im Freien verweilen, auch die Raucherbereiche sind angenehm beheizt - ein echtes Plus an Kundenfreundlichkeit und nicht zuletzt kräftiger Umsatz-Bringer!

Vielversprechender Trend: Solarheizstrahler

Die allgemeinen Energiekosten steigen im privaten wie gewerblichen Bereich immer weiter in die Höhe und ein Ende ist nicht abzusehen. Auch die Bedeutung von Klima- und Umweltschutz hat in den letzten Jahren immens an Bedeutung gewonnen. Vergleicht man die beiden vorgestellten Modelle der Infrarot- und Quarzheizstrahler mit Gas-Heizstrahlern bezüglich des CO2-Ausstoßes miteinander, so fällt der Unterschied bezüglich des Klimaschutzes nur gering aus: Für die Infrarot- und Quarzheizstrahler liegt der stündliche Emissionswert zwischen 40 und 85 Gramm CO2 pro Quadratmeter (Mittelwert: 74 Gramm) und bei den Gas-Heizern zwischen 37 und 114 Gramm CO2 pro Quadratmeter (Mittelwert: 66 Gramm).

Die Ausgangslage ist also klar: Wer die Umwelt schonen will, muss sich nach neuartigen Alternativen umsehen. Eine Weiterentwicklung und bereits jetzt eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Modellen ist der kostengünstige und umweltschonende Solar-Heizstrahler. Derzeit gibt es noch relativ wenige Modelle auf dem Markt, da es sich um eine ganz junge Generation an Strahlern handelt.

Die Anschaffungskosten von Solarheizstrahlern sind zwar auf den ersten Blick vergleichsweise hoch, jedoch entfallen weitere Betriebskosten. Einen Haupt-Nachteil haben Solar-Heizstrahler jedoch: im Laufe des Tages muss ausreichend Sonnenenergie angesammelt werden, um den Betrieb am Abend sicherzustellen.

Verbote von Heizstrahlern

Ein Verbot von Heizstrahlern in der Gastronomie geht immer wieder durch die Medien. Einige Gastronomen sind deshalb verunsichert bzgl. des Heizstrahler-Betriebes. Das Hauptproblem hierbei ist, dass es keine deutschlandweiten Regelungen oder Bestimmungen der Bundesländer gibt. Jede Stadt stellt individuelle Regelungen auf. Grund für die häufigen Diskussionen ist der Ausstoß an Kohlenstoffdioxid und die damit verbundene Schädigung der Umwelt. Ein tatsächliches Verbot haben nur wenige Städte aufgestellt.

TIPP: Informieren Sie sich sicherheitshalber bei den zuständigen lokalen Behörden über die aktuellen Bestimmungen.

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