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Mindestlohn in der Gastronomie

In jeder Branche gibt es zahlreiche rechtliche Vorschriften, an die sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer halten müssen. Besonders viele Richtlinien und Gesetze gibt es dabei in der Gastronomie, sodass die Betreiber von Restaurants, Hotels und anderen gastronomischen Betrieben viel zu beachten haben. Neben beispielsweise Schanklizenzen beziehungsweise Gaststättenerlaubnis, Hygienevorschriften, der Gewerbeordnung an sich, Arbeitsstättenverordnung und dem allgemeinen Arbeitsrecht müssen sich auch Gastronomen seit Beginn dieses Jahres mit dem Mindestlohn und neuen Aufzeichnungspflichten auseinandersetzen.

Mindestlohn

Rechtssicher mit Mindestlohn

Mit der Einführung des Mindestlohnes werden Gastronomen und Hoteliers vor eine ganze Reihe neue Herausforderungen gestellt, wobei es mit den damit verbundenen finanziellen Belastungen längst nicht getan ist. Rund um den Mindestlohn stellen sich nicht nur viele Fragen für Arbeitgeber sondern auch für Arbeitnehmer. Eine der wichtigsten davon ist: Für wen muss der Mindestlohn gezahlt werden?

Für wen der Mindestlohn gilt

Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde gilt seit dem 01.01.2015 generell für alle Arbeitgeber in jeder Branche und somit auch im Gastronomiegewerbe. Im Prinzip muss daher für jeden Arbeitnehmer mindestens dieser Stundenlohn gezahlt werden. Allerdings gibt es wie bei fast allen Regeln und vielen Gesetzen auch Ausnahmeregelungen. Unter bestimmten Bedingungen kann bei Langzeitarbeitslosen, Jugendlichen unter 18 Jahren, Praktikanten und Auszubildenden ein Stundenlohn gezahlt werden, der unter den gesetzlich vorgeschriebenen 8,50 Euro Stundenlohn liegt.

Wie wird der Mindestlohn berechnet

Gerade in gastronomischen Betrieben berechnet sich das Gehalt eines Arbeitnehmers nicht nur aus dem brutto Grundlohn sondern auch aus verschiedenen Zuschlägen etwa für Nachtschichten, Wochenendschichten oder die Arbeit an Feiertagen. Zusätzliche machen auch Trinkgelder einen wichtigen Teil des monatlichen Einkommens von Angestellten in der Gastronomie oder Hotelerie aus.

Welche Bestandteile eines Gehalts bei der Berechnung des Mindestlohnes vom Arbeitgeber laut dem Europäischen Gerichtshof nicht mit einbezogen werden dürfen, stellt das E-Paper von Lusini übersichtlich klar.
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Aufzeichnungspflicht – Kontrolle für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Wie bei vielen anderen Gesetzen und Richtlinien wurden auch mit dem gesetzlichen Mindestlohn gleichzeitig Kontrollmechanismen wie eine neue Aufzeichnungspflicht für Arbeitgeber eingeführt. Mit dieser Aufzeichnungspflicht sollen jedoch nicht nur Arbeitgeber die Einhaltung des Mindestlohnes gegenüber den Behörden nachweisen können, gleichzeitig hilft sie auch Arbeitnehmern dabei den Überblick zu bewahren.

Zur Umsetzung der Aufzeichnungspflicht müssen Arbeitgeber beziehungsweise Arbeitnehmer wichtige Eckpunkte zur geleisteten Arbeitszeit dokumentieren. Datum, Arbeitsbeginn, Arbeitsende und die geleisteten Arbeitsstunden müssen dabei nicht nur festgehalten sondern auch über den gesetzlich festgelegten Zeitraum von zwei Jahren archiviert werden.

Hilfe bei der Aufzeichnungspflicht – ein einheitliches Formular

In Anbetracht dieser Archivierungspflicht sollten Arbeitgeber bei der Aufzeichnung der Arbeitszeiten eines Arbeitnehmers nicht nur die gesetzlichen Vorgaben beachten, sondern am besten auch eine einheitliche Form wahren.

Damit Arbeitgebern durch die Aufzeichnungspflicht möglichst wenig Zeitverlust und Mehraufwand erstellt, bietet Lusini ein Formular zur Dokumentation der Arbeitszeiten an, das lediglich monatlich ausgedruckt, ausgefüllt und abgeheftet werden muss.

Da sich durch die Einführung des Mindestlohnes für Gastronomen und Hoteliers einiges ändert, sollten sich Arbeitgeber intensiv mit dem Thema auseinandersetzen und sich umfassend informieren, wobei das E-Paper von Lusini einen klaren und verständlichen Überblick bietet, der auch für Arbeitnehmer interessant ist, um sich über ihre neuen Rechte und Pflichten klar zu werden. Jetzt kostenlos downloaden!

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