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Nachhaltiges Grillen

An einem lauen Sommerabend mit Freunden zu grillen und die letzten Sonnenstrahlen genießen, gehört bei vielen einfach zum Sommer dazu. Genauso wie der Geruch von frisch gegrilltem Fleisch und geröstetem Brot. Klar, Plastikteller und Aluschalen sind nicht gerade nachhaltig, aber dass Nachhaltigkeit nicht erst beim Einweggeschirr beginnt, daran denken die wenigsten. Wie Sie zukünftig nicht nur einen gelungenen Grillabend mit leckerem Essen, selbstgemachten Getränken und Saucen, sondern auch noch umweltbewusst veranstalten, erfahren Sie hier. Ein Plus: Beim nachhaltigen Grillen freut sich auch Ihr Geldbeutel.


Grillen

Achtung: Heiß & Nachhaltig!

Der erste Schritt zum umweltbewussten Grillspaß beginnt schon bei der Auswahl des Grills. Dass der kleine Einweg-Grill aus dem Supermarkt oder von der Tankstelle mit Sicherheit kein Umweltfreund ist, sollte mittlerweile eigentlich jeder wissen. Ganz im Gegenteil, denn er richtet oft einen riesen Schaden an, weil er große Brandflecken auf Wiesen hinterlässt und falsch oder gar nicht entsorgt wird. Eine praktische und vor allem handliche Alternative sind sogenannte Koffer- oder Mini-Kugelgrills, die etwas erhöht auf Holz- oder Metallbeinen stehen und ganz praktisch mit einem abnehmbaren Deckel mit Griff überall hin transportiert werden können. Wer auf der Suche nach einem Grill für seinen Garten ist, sollte neben den herkömmlichen Holzkohlegrills lieber einen Blick auf die umweltfreundlicheren Gas-, Elektro- oder Solargrills werfen. Die sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, aber liegen im CO2 Verbrauch deutlich unter den Werten, die Kohlegrills erreichen.


Alternativen zum Holzkohlegrill


  • Gasgrill: Schnelle, sichere und nachhaltigere Alternative zum Holzkohlegrill, keine Feinstaubbelastung, teurer in der Anschaffung (2000€-3000€), funktioniert nicht mit Biogas.

  • Elektrogrill: Sicheres, rauchfreies und umweltschonendes Grillen, geeignet für Tisch und Balkon, Betrieb idealerweise mit Ökostrom, günstig in der Anschaffung (ab 10-20€).

  • Solargrill: Emissionsfreie aber zeitaufwendige Alternative, Bündelung und Speicherung von Sonnenenergie, etwas teurer in der Anschaffung (ab 250€).




Wer dennoch nicht auf den rauchigen Geschmack und die Grilloptik verzichten will und daher auf seinen Holzkohlegrill schwört, sollte auf jeden Fall bei der Wahl der Grillkohlen ganz besonders auf Nachhaltigkeit und Herkunft achten. Allein in Deutschland werden jeden Sommer tonnenweise Holzkohle und Briketts zum Grillen verwendet. Leider kommt der Großteil aus den Wäldern Südamerikas. Unter der Abholzung der Wälder und der Herstellung der Holzkohle leiden deswegen sowohl die Menschen vor Ort, als auch die Tiere, aber eben besonders das Klima.

Beim Kauf von Holzkohle deshalb unbedingt auf das FSC-, oder PEFC-Siegel für ökologisch verträgliche Waldwirtschaft achten. Alternativen zur Holzkohle gibt es natürlich auch. Viele davon wie beispielsweise Kohle aus Bambus, Kokosschalen oder Olivenkerne, sind nicht nur viel umweltschonender, sondern weisen oft auch eine längere Brenndauer auf als herkömmliche Holzkohle.


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Spießkorb von Bartscher

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Grillplatte 5300 von Bartscher

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Flachkorb von Bartscher

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Spieß mit Klammern von Bartscher

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Auf den Rost, fertig, los!

Was auf den Rost kommt, ist wohl die wichtigste Frage des Grillabends. Steak, Würstchen, die vegetarische Grillkäse-Alternative oder doch lieber komplett vegan? Auswahlmöglichkeiten gibt es unzählige. Aber welche ist denn jetzt die beste für die Umwelt und schmeckt dann auch noch gut? Fakt ist leider, dass Fleisch, egal ob aus dem Supermarkt, vom Metzger des Vertrauens oder vom Biobauernhof einfach mehr CO2 verursacht als vegetarische oder vegane Alternativen. Für alle, die gar nicht auf Fleisch verzichten wollen, ist natürlich die Alternative vom Biobauern aus der Region am besten.

Überraschenderweise hat auch der bei Vegetariern beliebt Grillkäse fast genauso hohe C02 Werte wie Fleisch und Wurst. Besonders gilt das für Käse aus Kuhmilch. Klimafreundliche Alternativen sind beispielsweise leckere Gemüsespieße mit Tomaten, Zucchini, Paprika, Zwiebeln und Kartoffeln. Auch vegane oder vegetarische Würste oder Burgerpatties sind eine gute Alternative und bringen vor allem Abwechslung und frische Farben auf den Grill.


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Möchte man Gemüse auf dem Grill zubereiten, kommt man gleich zur nächsten umwelt- und gesundheitsschädlichen Hürde: die Alufolie, beziehungsweise -schale. Klar, Alu ist super praktisch, um Folienkartoffeln zuzubereiten oder Gemüse zu grillen, ohne Angst haben zu müssen, dass es sofort kohlenschwarz wird. Allerdings ist Alu, laut Bundesinstitut für Risikobewertung, nicht nur umweltschädlich, da es viel Energie in der Herstellung verbraucht und nur schwer recycelt werden kann, sondern auch gesundheitsschädlich. Beim Grillen kann das Metall auf die Speisen übergehen, denn besonders salzige und säurehaltige Speisen lösen Aluminiumbestandteile aus Alufolie und -schale. Gesündere Alternativen sind Grillgitter, Pfannen aus Edelstahl oder Gusseisen oder Kohlblätter, in die man beispielsweise Gemüse oder Käse einwickeln kann, ohne dass sie beim Grillen verbrennen.

Wer seinen Grillvariationen noch das gewisse Extra verleihen möchte, setzt auf selbstgemachte Saucen und Dips. Anders als die gekauften Grillsaucen, können die hausgemachten Alternativen ganz nach Geschmack variiert werden, bleiben nicht ewig geöffnet im Kühlschrank stehen bis sie schlecht werden, sondern können ganz nach Bedarf frisch zubereitet werden und sparen vor allem eins: Plastik bei der Herstellung. Probieren Sie doch bei Ihrem nächsten Grillevent lieber selbstgemachtes Tsatsiki, Ajvar-Aufstrich, oder einen würzigen Curry Dip aus. Zur Aufbewahrung und zum Transport eigenen sich entweder herkömmliche Schraubgläser, oder formschöne Einmachgläser in unterschiedlichen Größen.



Auch bei den Getränken können Sie ganz einfach etwas Gutes für die Umwelt tun. Statt plastikverpackten Sixpacks an Softdrinks, können Sie ganz einfach selbstgemachte Limonaden, Säfte oder Schorlen in Karaffen servieren oder in verschließbaren Bügelflaschen aus Glas transportieren. Mit Kräutern wie Minze oder Zitronenmelisse, am besten natürlich aus dem eigenen Anbau, verleihen Sie Ihrer Flasche Wasser nicht nur optisch einen Frischekick – es schmeckt auch gleich viel erfrischender als Wasser aus einer Plastikflasche.


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Servieren geht auch nachhaltig

Apropos servieren – genauso wie der Einweggrill gehören auch Einwegartikel wie Besteck, Geschirr und Becher zu den absoluten No-Gos beim Grillen. Auch fürs Auge sind Teller, Becher, Schalen oder Brettchen aus robusten und farbenfrohen Materialien wie Melamin, Steingut oder Holz eine optimale und umweltschonende Alternative. Falls Sie Bedenken beim Transport Ihres Geschirrs haben, verwenden Sie einfach ein paar Küchentücher aus Stoff zum Einwickeln und schon steht einem stilvollen Picknickkorb für den nächsten Grillabend nichts mehr im Wege. Falls es doch mal schnell und spontan sein muss, und keine Zeit zum Vorbereiten und Spülen bleibt, dann greifen Sie am besten zu umweltfreundlichen Einwegartikeln aus Palmblatt, Holz oder Zuckerrohrfasern. Die sind biologisch abbaubar und geschmacksneutral.




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